Energiesparen beim Hausbau
Wer ein Haus baut, hat nicht nur ein arbeitsaufwändiges Projekt vor sich, sondern auch enorme Kosten. Ziel ist es meist, in den eigenen vier Wänden zu wohnen und entsprechende Freiheiten zu genießen. Dabei spart man langfristig die monatlichen Mietzahlungen und gewinnt somit eine Zusatzrente. Gerne wird bei den Überlegungen vergessen, welchen Anteil die sogenannte zweite Miete haben kann. Die Hausnebenkosten stellen nämlich schon heute einen nicht unerheblichen Kostenfaktor dar, der in Zukunft weiter wachsen wird. Deshalb ist es wichtig, schon bei Planung und Bau eines Neubaus die späteren Kosten im Auge zu haben und so weit wie möglich zu minimieren. Dazu halten auch die gesetzlichen Vorschriften an, wie z.B. die Energieeinsparverordnung (EnEV), in der auch die Ausstellung des Energieausweises geregelt ist.
Welche Einsparmöglichkeiten existieren beim Hausbau?
Einen sehr großen Anteil der Hausnebenkosten machen die Energiekosten aus. Deshalb sollte der Bauherr schon bei der Planung des Neubaus ein entscheidendes Augenmerk darauf richten. Wiederum den größten Anteil an den Energiekosten stellen die Kosten für Heizung und Warmwasser dar. Eine energieeffiziente Heizungsanlage, unterstützt durch Solarwärme, sollte beim Bau bereits berücksichtigt werden. Zusätzliche Unterstützung bekommt diese Anlage durch eine gute Dämmung des Gebäudes. Dabei sollte man auf die Außenwände, die Fenster, das Dach und die Kellerdecke achten.
Des Weiteren ist die Stromrechnung ein entscheidender Punkt bei der Betrachtung der Hausnebenkosten. Der Einsatz sparsamer Geräte hält die Stromkosten niedrig. Dabei sollte man auf die Energieeffizienz von Kühlschrank, Waschmaschine, Computer usw. achten. Auch die Beleuchtungsanlage kann inzwischen so ausgewählt werden, dass ein minimaler Stromverbrauch entsteht. Wenn man statt der herkömmlichen Glühlampen oder Stromsparlampen ganz auf Licht aus LED Leisten setzt, dann kann hier über 90% der elektrischen Energie eingespart werden. Das Ganze führt nicht nur zu einer Wohltat für das eigene Portemonnaie, sondern auch zu einem umweltfreundlichen Umgang mit Energie.